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Auszeichnung für Preisträger in Freiberg

Freiberg, 28.02.2019 - Zum bereits 13. Mal vergab die Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt ihren Förderpreis, mit dem wissenschaftliche Arbeiten und besondere Leistungen auf den Gebieten Steine-Erden-Bergbau und Umweltschutz gewürdigt werden. 16 Einsendungen aus neun Bundesländern sowie ein Beitrag aus Österreich waren bei der Stiftung eingegangen. In diesem Jahr prämierte die neunköpfige Jury drei Einreichungen mit insgesamt 7.000 Euro Preisgeld. Der nächste Wettbewerb startet im Frühjahr 2020.

„Die drei Beiträge gehen auf ganz unterschiedliche Themenfelder ein. Sie sind es mit Sicherheit wert, einer noch größeren Fachöffentlichkeit vorgestellt zu werden“, betonte Prof. Dr. Carsten Drebenstedt, Beiratsvorsitzender der Stiftung, in seiner Rede. Die Ehrung der Preisträger erfolgte gemeinsam mit dem Stiftungsvorstand Thomas Steglich sowie Beiratsmitglied und Staatssekretär Stefan Brangs (Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) am 28. Februar im Rahmen der internationalen Tagung “Innovationen für einen verantwortungsvollen Abbau von Rohstoffen im Tagebau” in Freiberg/Sachsen.

Die Arbeit von Frau Stefanie Walter “SOZIALE NATUR - die dorngrasmücke geht viral” wurde mit einem Förderpreis der Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt in Höhe von 3.000 Euro ausgezeichnet. Der Preisträgerin ist es nach Auffassung der Jury in besonderer Art und Weise gelungen, in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern verschiedene Wege der Wissensvermittlung zu verbinden und dabei auch Wissen zu Biodiversität und Abbaustätten über digitale Medien wie Blog, YouTube und Facebook den jüngeren Zielgruppen zu vermitteln. (www.social-nature.de)

Die von der Gemeinde Dormettingen eingereichte Projektdokumentation “SchieferErlebnis” wurde gleichfalls mit einem Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro ausgezeichnet. Die Gemeinde und der Projektpartner Holcim (Süddeutschland) GmbH haben nach Ansicht der Jury in ihrer Dokumentation einen innovativen Lösungsansatz aufgezeigt, wie nach dem Ölschieferabbau eine Freiraumgestaltung gemeinsam mit weiteren Beteiligten umgesetzt werden kann. Das vorbildliche Rekultivierungsprojekt hat sowohl die Wünsche der Bürger als auch ökologische und ökonomische Gestaltungselemente erfolgreich und nachhaltig miteinander verknüpft. (www.schiefererlebnis.de)

Zudem vergab die Jury noch einen Anerkennungspreis in Höhe von 1.000 Euro an das Gemeinschaftsprojekt “Tag des offenen Steinbruchs - Tag des Geotops 2017 in Thüringen - Finissage zum Gestein des Jahres 2017 Diabas”. Die Zusammenarbeit von gleich vier verschiedenen Institutionen (Hartsteinwerke Burgk, Geopark Schieferland, Geologischer Landesdienst der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie sowie Unternehmerverband Mineralische Baustoffe) für diesen Aktionstag im Steinbruch Burgk-Möschlitz hat in mehrfacher Hinsicht Früchte getragen: Nach Ansicht der Jury wurden einer breiten Öffentlichkeit verschiedene geowissenschaftliche Themen und deren gesellschaftliche Bedeutung besonders umfassend vermittelt.

 

Pressekontakt:
Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt

Stiftungsvorstand Dr. Jens Marquardt
Tel. (01 75) 1 87 39 86
E-Mail: marquardt@stiftung-seb-umwelt.de

www.stiftung-seb-umwelt.de